Der neue Krankenhausplan für Sachsen sieht wie bisher 76 Krankenhäuser vor - flächendeckend verteilt über den Freistaat. Das geht aus dem am Dienstag vom Kabinett beschlossenen Krankenhausplan vor, der ab 1. Januar 2024 greift. «Es bleibt ein Netz von Krankenhäusern», sagte Sozialministerin Petra Köpping. Vorgesehen sind Krankenhäuser zur Regel- und Schwerpunktversorgung, flankiert durch Fachkrankenhäuser und Maximalversorger. Mit dem neuen Krankenhausplan werden zwei neue Schwerpunktversorger in Borna und Bautzen aufgenommen, die jeweils ihre Region abdecken. Deren Zahl steigt damit auf insgesamt elf.
Es handele sich um ein abgestuftes Netz von einander ergänzenden Häusern, so Köppig. «Mein Ziel ist und bleibt, dass jeder Patient und jede Patientin in jeder Region gut versorgt wird, ohne dass jedes Fachgebiet oder Spezialisierung überall angeboten werden muss.» Die SPD-Politikerin sprach von einem Übergangsplan, der nach der geplanten Krankenhausreform des Bundes gegebenenfalls angepasst werden müsse.