Die Linken halten eine Unterbringung Geflüchteter in Wohnungen für die beste Lösung. Es sei bedauerlich, wenn betroffene Menschen in Gemeinschaftsunterkünften leben müssten, obwohl Wohnungen leer stehen, erklärte die Landtagsabgeordnete Juliane Nagel in Dresden. Eigener Wohnraum sei die Basis für ein selbstbestimmtes Leben und eine schnelle Integration in die Arbeitswelt und ins Gemeinwesen. «Gerade die hohen Wohnungsleerstände in vielen Kommunen zeigen, dass es Potenzial für dezentrale Unterbringung gibt. Es sollte genutzt werden.»
«Während Kriege und Krisen eskalieren, stagniert die Zahl von Geflüchteten, die es nach Deutschland und nach Sachsen schaffen, auf niedrigem Niveau. Unser Land schottet sich ab. Dabei gibt es in vielen Landkreisen Platz in Gemeinschaftsunterkünften und Wohnungen», lautete das Fazit von Nagel.
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