Die sächsische Regierung will in dieser Legislatur einen neuen Landesentwicklungsplan (LEP) vorlegen und dabei den Kommunen mehr Spielräume gewähren. «Das soll sich wie ein roter Faden durch den Plan ziehen. Wir möchten Möglichkeiten eröffnen, statt Entwicklungen verhindern. Planung muss ein Türöffner für Innovation und Wachstum, aber auch soziale Bedürfnisse im Blick haben», sagte Regina Kraushaar, Ministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.
Der Landesentwicklungsplan ist das fachübergreifende landesplanerische Gesamtkonzept der Regierung zur räumlichen Ordnung und Entwicklung des Freistaates. Er enthält etwa Strategien zur Siedlungsentwicklung, zur Wirtschaftsförderung, zu Natur- und Umweltschutz und zur Verkehrsinfrastruktur. Auch die Verteilung von Flächen für Wohnen, Gewerbe, Landwirtschaft und Erholung wird festgelegt.