Verteidigungsministerin Christine Lambrecht sieht die zugesagte Lieferung von 40 Schützenpanzern an die Ukraine und das geplante Ausbildungspaket auf Kurs. «Die Zusage, so wie sie gemacht ist, so wird sie auch erfolgen», sagte die SPD-Politikerin am Donnerstag in einer Kaserne im sächsischen Marienberg. Lambrecht machte deutlich, dass die Marder nicht aus dem aktiven Bestand der Bundeswehr stammen.
Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sehen letzte Planungen vor, dass 20 der Panzer aus Lagerbeständen der Bundeswehr kommen, 20 weitere vom Rüstungskonzern Rheinmetall. Dafür wurde Griechenland gebeten, für eine gewisse Zeit Verzögerungen bei der Lieferung weiterer Marder zu akzeptieren. Deutschland hatte neben der Bereitstellung auch Ausbildung an dem Waffensystem für die Ukrainer zugesagt.
Lambrecht besuchte in Marienberg deutsche Soldaten der Schnellen Eingreiftruppe der Nato (VJTF). Sie informierte sich über die Leistungsfähigkeit von zwei Panzergrenadierkompanien, die auch mit dem Schützenpanzer Marder ausgerüstet und als Teil der Nato-Speerspitze in erhöhter Einsatzbereitschaft sind.