Selbstkritik statt Schönfärberei: Sachsens Sozialministerin und stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Petra Köpping redet offen über Fehler in den eigenen Reihen. «Wir müssen die Wahlniederlage der SPD erst noch aufarbeiten», sagte sie im Podcast «Politik in Sachsen» von «Sächsischer Zeitung» und «Leipziger Volkszeitung».
Kurz nach dem SPD-Bundesparteitag rief die 67 Jahre alte Politikerin ihre Partei dazu auf, stärker die eigenen Fehler aufzuarbeiten – sowohl auf Bundesebene als auch auf Landesebene. «Die Wahlniederlage, die Abgabe der Kanzlerschaft, der Verlust vieler Mandate und vieles mehr steckt den Menschen noch in den Knochen», betonte Köpping.