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Freie Wähler Sachsen bestehen auf konservativem Kurs

Freie Wähler Sachsen bestehen auf konservativem Kurs
Sachsens Freie Wähler bestehen auf einem konservativen Kurs ihrer Partei. (Archivbild). / Foto: Robert Michael/dpa
Von: DieSachsen News
Die Freien Wähler im Freistaat Sachsen fordern Konsequenzen aus der Schlappe der Partei bei Bundestagswahl. Einem Kurs mehr nach links erteilen sie eine klare Absage.

Die Freien Wähler in Sachsen (FW) möchten nach der Schlappe bei der Bundestagswahl an einem konservativen Kurs festhalten. FW-Vorsitzender Thomas Weidinger erteilte einer Ausrichtung «links von der CDU» eine klare Absage. «Die Freien Wähler müssen die Position einnehmen, die die CDU in der Zeit vor Angela Merkel hatte», sagte Weidinger der Deutschen Presse-Agentur in Dresden.

Wahlschlappe der Freien Wähler

Bundesweit kamen die Freien Wähler bei der Bundestagswahl am vergangenen Sonntag nur auf 1,5 Prozent. In Bayern, wo die Partei traditionell am stärksten abschneidet, sank die Zustimmung stark und ließ die Partei bei 4,3 Prozent landen. In Sachsen erreichte sie 2,3 Prozent der Zweitstimmen.

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Weidinger: Lücke zwischen CDU und AfD schließen

Weidinger sprach mit Blick auf die Zukunft von einer wesentlichen Weichenstellung und forderte Konsequenzen nach der Wahlniederlage. Es gehe darum, die Lücke zwischen einer nach links gewanderten Union und einer immer radikaleren AfD zu füllen. «Wir brauchen in Deutschland eine vernünftige Partei, die dem bürgerlichen Lager eine Heimat gibt.» Das sei die einzige Möglichkeit, die Freien Wähler richtig zu platzieren.

«Die Freien Wähler sind die Kraft der bürgerlichen Mitte, die den Wählerinnen und Wählern, die sich weder von der CDU noch von der AfD vertreten fühlen, ein modern-konservatives Politikangebot macht», betonte Weidinger. Man müsse auch in Zukunft die «satisfaktionsfähige konservative Partei bleiben», die sich in erster Linie für die Interessen der arbeitenden Bevölkerung und des Mittelstands mit Handwerk und Landwirtschaft einsetzt.

Freie Wähler Sachsen stehen hinter Bundeschef Hubert Aiwanger

Mit Blick auf den Bundesvorsitzenden der Freien Wähler sagte Weidinger: «Hubert Aiwanger gibt diesen Kurs vor und hat die volle Rückendeckung der sächsischen Landesvereinigung.» Allerdings sei Generalsekretär Gregor Voht eine «klare Fehlbesetzung». Die Position des Generalsekretärs erfordere eine hohe Loyalität insbesondere gegenüber dem Bundesvorsitzenden. Diese sei nicht mehr gegeben.

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