Die Freien Wähler (FW) fühlen sich ein weiteres Mal von der Landeszentrale für politische Bildung benachteiligt. Denn sie haben für die Wahlforen zur Bundestageswahl wieder keine Einladung zur Teilnahme erhalten. Damit bleibe man zum wiederholten Male in Sachsen vom Prozess der öffentlichen Meinungsbildung ausgeschlossen, teilten die Freien Wähler mit und forderten bei Entscheidungsträgern ein Nach- und Umdenken.
Prinzip der abgestuften Chancengleichheit
Die Landeszentrale lässt sich bei ihrer Auswahl vom «Prinzip der abgestuften Chancengleichheit» leiten: Es sieht einen differenzierten Umgang mit den Parteien abhängig von ihrer Bedeutung vor. Als wichtigstes Kriterium gilt das vorhergehende Wahlergebnis einer Partei, weitere Faktoren sind etwa die Zeitdauer ihres Bestehens, ihre Mitgliederzahl und Präsenz in Parlamenten und Regierungen. Im Vorfeld einer Wahl spielen auch Meinungsumfragen eine Rolle.