Im Umgang mit der AfD bleiben die Freien Wähler (FW) in Sachsen bei ihrer Linie. «Wir halten die sogenannte Brandmauer gegenüber der AfD nach wie vor für nicht hilfreich», erklärte FW-Landeschef Thomas Weidiger. Die Brandmauer habe den allseits erhofften Erfolg nicht gebracht. «Im Gegenteil: Die AfD ist hinter dieser Brandmauer sowohl in Sachsen als auch bundesweit stärker geworden.»
Freie Wähler wollen Abgrenzung und keine Ausgrenzung
Zugleich stellte Weidinger klar, dass sich seine Partei deutlich von der AfD abgrenze und «keinerlei Interesse an einer strategischen Zusammenarbeit mit dieser Partei» habe. «Allerdings grenzen wir die AfD und insbesondere die 37 Prozent der sächsischen Wählerinnen und Wähler, die diese Partei bei der vergangenen Bundestagswahl gewählt haben, nicht aus.» Es gehe darum, diese Wähler für die bürgerliche Mitte zurückgewinnen.