Der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) hält die Zusammenarbeit mit Ländern wie Südkorea angesichts globaler Veränderungen für entscheidend. «Es ist für uns wichtig, mit Ländern zusammenzuarbeiten, die ähnliche Wertevorstellungen haben wie wir», sagte Dulig vor der Eröffnung des Deutsch-Koreanischen Forums in Dresden. Dulig wurde von der Bundesregierung mit der Leitung der Konferenz beauftragt.
«Deutschland und Korea - das passt zusammen. Auch zu Sachsen passt Korea.» Es gebe eine ähnliche Vorstellung von Innovation und Industriepolitik. Man stehe vor ähnlichen Herausforderungen etwa bei der demografischen Entwicklung, der Digitalisierung und beim Klimawandel. Südkorea sei ein demokratischer Staat. Es gehe für Deutschland darum, sich in Asien vielfältiger aufzustellen.
Beim diesjährigen Forum gehe es zwei Tage lang vor allem um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, aber auch um sicherheitspolitische Fragen, etwa den Dauerkonflikt zwischen Nord- und Südkorea und die Vormachtstellung Chinas, sagte Dulig. Für Südkorea sei Deutschland wiederum ein wichtiger Diskussionspartner unter anderem in Bezug auf eine Wiedervereinigung Koreas in der Zukunft.