Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ist eine relativ neue politische Bewegung in Deutschland, die von der prominenten Politikerin Sahra Wagenknecht initiiert wurde. Es entstand aus einer tiefen Unzufriedenheit mit den etablierten Parteien und deren Politik, insbesondere im linken Spektrum. Das BSW positioniert sich als eine Partei, die für soziale Gerechtigkeit, eine verstärkte staatliche Kontrolle über die Wirtschaft und eine kritische Haltung gegenüber der EU-Politik steht.
Das Bündnis hat in den letzten Monaten an Popularität gewonnen, vor allem in den ostdeutschen Bundesländern Sachsen, Thüringen und Brandenburg, wo es bei den bevorstehenden Landtagswahlen antritt. Die Umfragen zeigen, dass das BSW gute Chancen hat, in alle drei Landtage einzuziehen, was die politische Landschaft in diesen Bundesländern erheblich verändern könnte.
Ein weiterer Aspekt des BSW ist seine Nähe zu Russland und die wiederholte Übernahme von Positionen, die stark mit der politischen Linie Moskaus übereinstimmen. Kritiker:innen werfen dem BSW vor, als verlängerter Arm des Kremls in Deutschland zu agieren, indem es Putins Perspektiven und Narrative in die deutsche politische Debatte einbringt. Diese Nähe äußert sich insbesondere in einer anhaltenden Kritik an den westlichen Sanktionen gegen Russland und einer Ablehnung der militärischen Unterstützung der Ukraine.