Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in Sachsen ist trotz einer gescheiterten Regierungsbeteiligung im Freistaat mit sich im Reinen. «Wir haben mit Herzblut für unsere Inhalte und für eine stabile Regierung verhandelt – aber wenn gerade in den wichtigen Bereichen wie Finanz- und Migrationspolitik CDU und SPD nicht zu Veränderungen bereit sind, so ist es für sie eine vertane Chance», sagte BSW-Chefin Sabine Zimmermann der Deutschen Presse-Agentur.
«Bei der Bundestagswahl können sich die Wähler in Sachsen sicher sein, dass wir konsequent für Frieden, gute Wirtschaftspolitik und Veränderung in der Migrationspolitik einstehen – und nicht auf einmal nach der Wahl umfallen und etwas anderes sagen», erklärte Zimmermann. Ihre Partei wolle «den vielen Menschen eine Stimme geben, die sich seit Jahren nicht mehr in der vorhandenen Parteienlandschaft repräsentiert sehen».
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten