Der weitere Abriss des zerstörten Teils der Dresdner Carolabrücke folgt einem teils veränderten Konzept. Im Laufe der nächsten Woche sei genug Platz, um das in der Elbe liegende Trümmerteil zu bergen, teilte die Stadt auf Anfrage mit. Dann fahre ein Bagger darauf und trage es Schritt für Schritt von der Flussmitte zum Altstädter Ufer hin ab. «Wenn dies geschehen ist, beginnen die Abrissarbeiten an den beiden schräg ins Wasser hängenden Brückenteilen auf Neustädter Seite.»
Der Abbruch wurde vor gut zwei Wochen wieder aufgenommen. Die Arbeiten gehen nach Rathausangaben «gut voran». Die Reste von Strang C auf Neustädter Seite sind mittlerweile beseitigt, derzeit zerkleinern Bagger die Trümmer. «Eine mobile Brechanlage macht den Schutt sehr fein, sodass dieser sich gut abtransportieren lässt und schließlich recycelt werden kann.» Bis Ende der Woche soll das Material komplett abtransportiert sein.