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Škoda meldet Rekordjahr und plant E-Offensive

Škoda meldet Rekordjahr und plant E-Offensive
Symbolbild Škoda Auto / pixabay GoranH
Von: News aus Tschechien
Škoda schließt 2025 mit Rekordumsatz, höherem Gewinn und über einer Million Auslieferungen ab. 2026 soll das Elektroportfolio mit Epiq und Peaq deutlich wachsen.

Škoda Auto blickt auf sein erfolgreichstes Geschäftsjahr zurück. Das teilte das Unternehmen mit. Der tschechische Automobilhersteller erzielte 2025 einen Umsatz von 30,1 Milliarden Euro – ein Plus von 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der operative Gewinn wuchs um 8,6 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro, der Netto-Cashflow erreichte mit 2,3 Milliarden Euro ebenfalls einen neuen Höchstwert. „Im Jahr des 130. Jubiläums unserer Unternehmensgründung haben wir die höchsten Umsätze, den höchsten operativen Gewinn sowie den höchsten Netto-Cashflow in unserer Geschichte erreicht", sagte Vorstandsvorsitzender Klaus Zellmer.

Weltweit lieferte Škoda 1.043.900 Fahrzeuge aus – rund 12,7 Prozent mehr als 2024. Damit überschritt der Hersteller erstmals seit sechs Jahren wieder die Millionenmarke. In Europa rückte Škoda zur drittmeistverkauften Marke auf und verzeichnete unter den zehn größten Herstellern den stärksten Zuwachs bei den Neuzulassungen. Insgesamt wurden dort mehr als 840.000 Fahrzeuge registriert. Meistverkauftes Modell blieb der Octavia, der inzwischen in seiner vierten Generation über eine Million Mal verkauft wurde. Dahinter folgten Kodiaq, Kamiq und Fabia.

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Auch elektrifizierte Fahrzeuge trugen maßgeblich zum Wachstum bei. Elektroautos und Plug-in-Hybride erreichten zusammen 218.700 Auslieferungen – damit hatte in Europa bereits mehr als jedes vierte Škoda-Auto einen elektrifizierten Antrieb. Besonders erfolgreich war das elektrische Kompakt-SUV Elroq, das in mehreren Ländern, darunter Tschechien, Dänemark, den Niederlanden und der Slowakei, die Zulassungscharts anführte und zu den meistverkauften Elektroautos in Europa zählte.

Für 2026 plant Škoda eine deutliche Ausweitung seines Elektroangebots. In der ersten Jahreshälfte soll der neue elektrische Crossover Epiq vorgestellt werden, später folgt das siebensitzige Familien-SUV Peaq. Mit diesen beiden Modellen will der Hersteller sein Portfolio an vollelektrischen Fahrzeugen nahezu verdoppeln.

International setzt Škoda auf neue Wachstumsmärkte. In Indien wurden 2025 über 70.000 Fahrzeuge ausgeliefert – ein neuer Rekord. Gemeinsam mit Vietnam, wo Škoda erstmals eine eigene Produktion aufnahm, gilt der indische Markt als zentraler Ausgangspunkt für die weitere Expansion in Südostasien. Auch in der Türkei, Marokko und Ägypten verzeichnete der Hersteller deutliche Zuwächse.

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