Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben sich beim Forum „Für sich vorsorgen“ in Moritzburg über Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht sowie Hospiz- und Palliativversorgung informiert. Das teilte das Landratsamt Meißen mit. Veranstaltet wurde das Bürgerforum vom ZIP Weinböhla e. V. gemeinsam mit dem Landkreis Meißen.
Im Johann-Sebastian-Bach-Haus erläuterten die Referenten Ute Hartenstein und Michael Mendt die Bedeutung von Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht aus hausärztlicher und palliativmedizinischer Sicht. Ein Rollenspiel zur häuslichen Versorgung im Alter zeigte praxisnah auf, welche Unterstützungsmöglichkeiten Betroffenen und ihren Angehörigen zur Verfügung stehen.
Die Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, eigene Fragen zu stellen und persönliche Erfahrungen einzubringen. Dadurch entwickelte sich ein intensiver Austausch. Darüber hinaus informierten die Referenten über ambulante Hospizarbeit, stationäre Palliativversorgung sowie die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV). Auf großes Interesse stießen außerdem sogenannte Letzte-Hilfe-Kurse, die Grundlagen für die Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen vermitteln.