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IG Bau warnt Außenarbeiter im Landkreis Meißen vor Sonnengefahr

IG Bau warnt Außenarbeiter im Landkreis Meißen vor Sonnengefahr
Bloß reichlich Wasser trinken: Wer draußen in der Sommerhitze arbeitet, braucht jede Viertelstunde einen kräftigen Schluck Wasser. „Dabei ist das Durstlöschen Sache des Chefs: Er muss nämlich für eine ‚Getränke-Flatrate‘ sorgen“, sagt Jörg Borowski von der IG BAU Dresden. Foto: IG Bau | Florian Göricke
Von: Meißen News
Die IG Bau Dresden erinnert Außenarbeiterinnen und Außenarbeiter im Landkreis Meißen an die WSS-Regel: Wasser, Sonnencreme, Schatten. Lichtschutzfaktor 50 und bis zu fünf Liter Flüssigkeit täglich sind bei sommerlicher Hitze Pflicht.

Die IG Bau Dresden ruft alle, die im Landkreis Meißen unter freiem Himmel arbeiten, zu konsequentem Sonnenschutz auf. Das teilte die Gewerkschaft mit. Im Mittelpunkt steht die sogenannte WSS-Regel: Wasser, Sonnencreme und Schatten. „Eincremen, eincremen, eincremen. Wenn die Sonne kräftig scheint, heißt das: Lichtschutzfaktor 50. Und alle zwei Stunden nachcremen. Denn intensiver UV-Schutz ist das A und O gegen Hautkrebs", sagt Jörg Borowski, Vorsitzender der IG Bau Dresden.

Das gilt für Maurer, Straßenbauer und Dachdecker ebenso wie für Landschaftsgärtnerinnen und Erntehelfer. Borowski empfiehlt, möglichst viel Körperfläche mit Stoff zu bedecken – auch ein luftdurchlässiger Bauarbeiterhelm mit Nackenschutz gehöre zum Sommer-Outfit auf dem Bau. Für die entsprechende Ausstattung sei der Arbeitgeber verantwortlich.

Dasselbe gelte für ausreichende Getränkeversorgung: „Auch das Durstlöschen bei Sommerhitze ist Sache des Chefs", betont Borowski. Die IG Bau fordert eine „Getränke-Flatrate" für alle Beschäftigten, die tagsüber draußen arbeiten. Bei schwerer Arbeit in großer Hitze empfiehlt die Gewerkschaft drei bis fünf Liter täglich – alle 15 bis 20 Minuten ein volles Wasserglas. Ideal seien Wasser und kalte Tees. Zudem seien regelmäßige Pausen im Schatten wichtig, und Arbeitszeiten sollten möglichst in die frühen Morgen- oder Abendstunden verlegt werden.

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Darüber hinaus empfiehlt die IG Bau allen, die regelmäßig im Freien arbeiten, einmal jährlich einen Hautkrebs-Check beim Dermatologen. Praktische Tipps zum Sonnen- und Hitzeschutz bietet zudem die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) unter www.bgbau.de.

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