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Unser Bäcker aus Klipphausen holt Platz zwei beim Zukunftspreis

Unser Bäcker aus Klipphausen holt Platz zwei beim Zukunftspreis
Die Unser Bäcker-Chefs Rommy Schumann und Thomas Johne. Foto: Handwerkskammer Dresden
Von: Meißen News
Beim Sommerfest der Handwerkskammer Dresden wurde Unser Bäcker aus Klipphausen ausgezeichnet. Der Betrieb überzeugt mit regionaler Stärke und nachhaltigen Konzepten.

Beim Sommerfest der Handwerkskammer Dresden sind am Freitag die Gewinner des „Zukunftspreises – Handwerksbetrieb des Jahres 2026“ geehrt worden. Die Kammer teilte mit, dass der zweite Platz an die Bäckerei und Konditorei „Unser Bäcker“ aus Klipphausen geht. Insgesamt hatten sich 14 Betriebe aus der Region beworben.

„Unser Bäcker“ zählt mit fast 240 Beschäftigten, 27 Fachgeschäften und einer hochmodernen Produktion zu den größten Handwerksbetrieben im Landkreis Meißen. Täglich entstehen auf 2.500 Quadratmetern rund 60.000 Brötchen. Das Unternehmen setzt seit Jahren auf eine konsequent regionale Ausrichtung, nachhaltige Prozesse und moderne Arbeitsbedingungen. Geschäftsführerin Rommy Schumann und Bäckermeister Thomas Johne treiben den Wandel im Betrieb voran – mit Mehrwegsystemen, plastikfreien Verpackungen, energieeffizienter Technik und flexiblen Arbeitszeitmodellen.

Besonders hervorgehoben wurde die Integration internationaler Fachkräfte: Acht vietnamesische Auszubildende schließen derzeit ihre Lehre ab. Auch die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeitenden und der Fokus auf Gesundheit und Motivation spielten eine Rolle bei der Juryentscheidung.

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Den ersten Platz sicherte sich die FAE Elektrotechnik GmbH & Co. KG aus Heidenau. Das Unternehmen mit rund 180 Beschäftigten realisiert elektrotechnische Anlagen für Großkunden, produziert LED-Leuchten und forscht an mobilen Brennstoffzellensystemen. Platz drei ging an die TnT Neue Energien GmbH aus Dresden, die Photovoltaikanlagen plant, baut und betreibt.

Ministerpräsident Michael Kretschmer würdigte die Preisträger als „Motor für Zukunft und Innovation“. HWK-Präsident Jörg Dittrich betonte die Bedeutung nachhaltigen Wirtschaftens und mahnte zugleich politische Entlastungen für das Handwerk an.

Der Zukunftspreis wird seit 2012 vergeben und zeichnet Betriebe aus, die mit innovativen Konzepten, Nachwuchssicherung und nachhaltigen Strategien überzeugen. Der zweite Platz ist mit 1.000 Euro dotiert.

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