Die Sächsische Innovationskonferenz hat am Mittwochin der Dresdner Messe unter dem Motto »SCALE 2030 – Transformation durch Innovation« über 1.500 Akteure der Innovations- und Gründerlandschaft zusammengebracht. Der Höhepunkt war die Verleihung der Sächsischen Staatspreise für Gründen, Transfer und Innovation. Die Gewinner kommen sowohl aus den drei Großstädten als auch aus den Landkreisen Bautzen, Görlitz, Mittelsachsen und Zwickau. Die Bandbreite der Vorhaben reicht von modularen Carbonbewehrungen für modernes Bauen über ein barrierefreies Hochbeet für Menschen mit körperlichen Behinderungen bis zum 3D-Druck für hochkomplexe Bauteile. Das teilte das Wirtschaftsministerium mit. Die Radebeuler Software-Firma Semodia war für den Innovationspreius nominiert, schafft es dann aber nicht.
Die sächsische Innovationsplattform futureSAX GmbH hat die Wettbewerbe im Auftrag des Wirtschaftsministeriums durchgeführt. Mit insgesamt 153 eingegangenen Bewerbungen erzielten die Staatspreise wieder eine große Resonanz. Auf den Sächsischen Gründerpreis 2025 entfielen 85 Einreichungen, auf den Transferpreis 25 und auf den Innovationspreis 29. Für den neuen Sonderpreis für »Social Entrepreneurs« gingen weitere 14 Bewerbungen ein. Eine Fachjury aus 150 Expertinnen und Experten wählte insgesamt 30 Nominierte und daraus die überzeugendsten Ideen, Innovationen und Transferprojekte aus.