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Meißen gibt Geld für Städtepartnerschaften

Meißen gibt Geld für Städtepartnerschaften
Der Städtepartnerschaftsverein Meißen e.V., die Freundschaftsgesellschaft Meißen-Arita/Japan e.V. sowie die Meißner Schulen als verlässliche Partner der Städtepartnerschaften erhalten finanzielle Unterstützung für ihre Projekte. Foto: Stadt Meißen
Von: Meißen News
Die Stadt Meißen hat Schulen und Vereine mit symbolischen Schecks für ihre Städtepartnerschaftsprojekte ausgezeichnet. Oberbürgermeister Markus Renner übergab insgesamt rund 9.750 Euro.

Die Stadt Meißen hat Projekte ihrer Städtepartnerschaften finanziell unterstützt. Das teilte die Stadtverwaltung mit. Am Dienstag übergab Oberbürgermeister Markus Renner symbolische Schecks an Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen und Schulen, die sich seit Jahren in der internationalen Zusammenarbeit engagieren.

Grundlage der Förderung ist die im Oktober beschlossene Städtepartnerschaftskonzeption. Sie verfolgt das Ziel, bestehende Kontakte sichtbarer und für die Bürgerschaft erlebbarer zu machen. Dazu sollen neue Kommunikationswege erschlossen, Beteiligungsformate entwickelt und die Zusammenarbeit stärker im Alltag der Stadt verankert werden. Gefördert wurden unter anderem mehrere Schüleraustausche. So erhalten Schulen Unterstützung für Begegnungen mit Partnerstädten wie Arita-chō in Japan, Legnica in Polen, Litoměřice in Tschechien, Provo in den USA sowie Vitry-sur-Seine in Frankreich. Die einzelnen Projekte werden mit Beträgen zwischen 250 und 500 Euro unterstützt. Größere Fördersummen gingen an den Städtepartnerschaftsverein Meißen e.V. sowie die Freundschaftsgesellschaft Meißen–Arita/Japan e.V., die jeweils 3.000 Euro erhielten. Beide Organisationen tragen maßgeblich dazu bei, Kontakte zwischen den Städten zu pflegen und Austauschprogramme zu organisieren.

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Die Stadt Meißen unterhält derzeit sieben internationale Partnerschaften, darunter auch mit Fellbach und Korfu. Sie versteht sich dabei vor allem als koordinierende und unterstützende Instanz, die gemeinsam mit Vereinen, Schulen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern die Projekte gestaltet. Nach Angaben von Oberbürgermeister Renner leisten die Städtepartnerschaften einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung und zum interkulturellen Dialog. Gleichzeitig sollen sie Impulse für neue Projekte und langfristige Kooperationen geben.

Zusätzlich stellt die Stadt jährlich ein Budget von 5.000 Euro für weitere Vorhaben bereit. Die Mittel werden auf zwei Halbjahre verteilt, um möglichst viele Initiativen zu fördern. Für Projekte im ersten Halbjahr müssen Anträge bis zum 31. Oktober des Vorjahres eingereicht werden, für Vorhaben im zweiten Halbjahr bis zum 30. April. Im Jahr 2026 wurde die Frist einmalig bis zum 31. Mai verlängert.

Neben finanzieller Unterstützung kann die Förderung auch in Sachleistungen bestehen, etwa durch die Übernahme von Eintritts- oder Führungskosten in städtischen Einrichtungen. Die Konzeption ist als langfristiges Instrument angelegt und soll regelmäßig überprüft und weiterentwickelt werden.

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