Das Landeskommando Sachsen hat am Mittwoch, 5. August, über den Antrittsbesuch seines Kommandeurs von Oberst Marco Tkotz beim sächsischen Kultusminister Conrad Clemens informiert. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die langjährige Zusammenarbeit zwischen Schulen und den Jugendoffizieren der Bundeswehr. Die Kooperationsvereinbarung zwischen Kultusministerium und Bundeswehr gilt als wichtiger Baustein der politischen Bildung im Freistaat.
Jugendoffiziere werden ab der 9. Klasse, also ab etwa 14 Jahren, direkt von Lehrkräften in den Unterricht eingeladen. Dort vermitteln sie Grundlagen der deutschen und internationalen Sicherheitspolitik – neutral, faktenbasiert und ohne Werbeauftrag, wie die Bundeswehr betont. Thematisiert werden unter anderem die Aufgaben der Bundeswehr, die Funktionsweise internationaler Bündnisse wie NATO, EU, VN oder OSZE sowie aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen.
Die Bundeswehr unterstreicht, dass Jugendoffiziere keine Nachwuchsgewinnung betreiben. Ihr Auftrag sei rein inhaltlich: Schülerinnen und Schüler sollen Orientierung in einer komplexen weltpolitischen Lage erhalten und politische Zusammenhänge besser einordnen können. Die Kooperationsvereinbarung mit dem Kultusministerium wird als Zeichen einer verlässlichen und vertrauensvollen Zusammenarbeit gewertet.