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Besuch für die Baustelle der Talsperre Lichtenberg

Besuch für die Baustelle der Talsperre Lichtenberg
Die Baustelle der Talsperre Lichtenberg. Foto: Landestalsperrenverwaltung Sachsen / avecfilm
Von: Meißen News
Sachsens Umweltminister schaut sich die Sanierung an. Die Arbeiten an der Talsperre laufen seit 2024.

Sachsens Umweltminister Georg-Ludwig von Breitenbuch will sich am Dienstag, 11. August, über den Stand der Komplexsanierung der Talsperre Lichtenberg informieren. Das teilte die Landestalsperrenverwaltung mit. Die Stauanlage versorgt rund 200.000 Menschen in Freiberg und Umgebung mit aufbereitetem Rohwasser.

Die über 50 Jahre alte Talsperre werde seit 2024 umfassend modernisiert, hieß es weiter. Ziel sei es, den Betrieb der Anlage auch künftig sicherzustellen. Die Komplexsanierung zähle zu den größten Bauvorhaben an Talsperren, die der Freistaat Sachsen derzeit umsetze. Mit dabei sind auch Eckehardt Bielitz, Geschäftsführer der Landestalsperrenverwaltung, sowie weitere Betriebsleiter, Projektverantwortliche und Staumeister. 

Für die Komplexsanierung der Talsperre Lichtenberg wurde der Stausee im Herbst 2024 komplett entleert. Seitdem wird die Versorgung über die Talsperre Rauschenbach und die Obere Revierwasserlaufanstalt Freiberg sichergestellt. Die Ersatzrohwasserbereitstellung endet, wenn nach Sanierungsende ausreichend Wasser in der erforderlichen Güte in der Talsperre Lichtenberg vorhanden ist. Die Sanierung der Talsperre Lichtenberg war ursprünlich mit mindestens zwei Jahre Bauzeit veranschlagt worden. Baubeginn war im September 2024. Die geschätzten Kosten liegen bei rund 30 Millionen Euro. Finanziert wird die Maßnahme aus Mitteln des Freistaates Sachsen.

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