Die Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) hat ihre ersten sechs Elektro-Kleinbusse in Betrieb genommen und damit den Einstieg in die Elektromobilität im öffentlichen Nahverkehr vollzogen. Die Fahrzeuge kommen künftig sowohl im Stadtverkehr von Meißen als auch im ländlichen Raum des Landkreises zum Einsatz. Das teilte das Unternehmen mit.
Nach Angaben der VGM wurde die Anschaffung durch Fördermittel des Freistaates Sachsen ermöglicht. Diese umfassten neben den Fahrzeugen auch den Aufbau der notwendigen Ladeinfrastruktur. Ohne diese Unterstützung wäre die Investition laut Unternehmen nicht realisierbar gewesen. Bereits im August 2024 lagen die entsprechenden Förderbescheide vor.
Zum Einsatz kommen vier Elektrobusse des Typs Novus City V7 des Herstellers ALTAS sowie zwei kleinere Fahrzeuge vom Typ E-Vito von Mercedes-Benz. Die größeren Busse verfügen über bis zu 14 Sitz- und 14 Stehplätze sowie eine Reichweite von rund 275 Kilometern. Sie werden vor allem auf innerstädtischen Linien eingesetzt, darunter die Stadtrundfahrt durch Meißen sowie Verbindungen zwischen Radebeul und Dresden. Durch ihre kompakte Bauweise eignen sie sich besonders für enge Straßen im historischen Stadtgebiet.