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Meißen bringt erste Elektrobusse auf die Straße

Meißen bringt erste Elektrobusse auf die Straße
Die neuen Elektrobusse mit v.l.n.r. Daniela Kuge (Mitglied des Sächsischen Landtages), Markus Renner (Oberbürgermeister der Stadt Meißen), Jens Dehnert (Geschäftsführer der VGM), Ralf Hänsel (Landrat Landkreis Meißen), Olaf Raschke (Kreisrat Landkreis Meißen. Foto: Verkehrsgesellschaft Meißen mbH
Von: Meißen News
Die Verkehrsgesellschaft Meißen hat sechs Elektro-Kleinbusse in Betrieb genommen. Die Fahrzeuge fahren künftig in Meißen und im Umland – gefördert vom Freistaat Sachsen.

Die Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) hat ihre ersten sechs Elektro-Kleinbusse in Betrieb genommen und damit den Einstieg in die Elektromobilität im öffentlichen Nahverkehr vollzogen. Die Fahrzeuge kommen künftig sowohl im Stadtverkehr von Meißen als auch im ländlichen Raum des Landkreises zum Einsatz. Das teilte das Unternehmen mit.

Nach Angaben der VGM wurde die Anschaffung durch Fördermittel des Freistaates Sachsen ermöglicht. Diese umfassten neben den Fahrzeugen auch den Aufbau der notwendigen Ladeinfrastruktur. Ohne diese Unterstützung wäre die Investition laut Unternehmen nicht realisierbar gewesen. Bereits im August 2024 lagen die entsprechenden Förderbescheide vor.

Zum Einsatz kommen vier Elektrobusse des Typs Novus City V7 des Herstellers ALTAS sowie zwei kleinere Fahrzeuge vom Typ E-Vito von Mercedes-Benz. Die größeren Busse verfügen über bis zu 14 Sitz- und 14 Stehplätze sowie eine Reichweite von rund 275 Kilometern. Sie werden vor allem auf innerstädtischen Linien eingesetzt, darunter die Stadtrundfahrt durch Meißen sowie Verbindungen zwischen Radebeul und Dresden. Durch ihre kompakte Bauweise eignen sie sich besonders für enge Straßen im historischen Stadtgebiet.

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Die beiden kleineren Elektrofahrzeuge mit einer Reichweite von rund 239 Kilometern sind für den Einsatz im ländlichen Raum vorgesehen. Sie verkehren im Bürgerbusbetrieb in der Lommatzscher Pflege und im Käbschütztal. Dort werden sie von Ehrenamtlichen gesteuert und ergänzen das bestehende Nahverkehrsangebot, insbesondere in Regionen mit geringer Nachfrage.

Auch der Landkreis hebt die Bedeutung des Projekts hervor. Nach der Elektrifizierung des Fährverkehrs sei dies ein weiterer Schritt hin zu einem klimafreundlicheren Verkehrssystem. Ziel ist es, Emissionen zu senken und gleichzeitig die Mobilität sowohl in den Städten als auch im ländlichen Raum zu sichern.

Elektrobusse verursachen im Betrieb keine direkten CO₂-Emissionen und sind deutlich leiser als konventionelle Fahrzeuge. Zudem gelten sie langfristig als wirtschaftlicher, auch wenn die Anschaffungskosten höher sind. Mit der Einführung der neuen Fahrzeuge will die VGM den öffentlichen Nahverkehr schrittweise modernisieren und nachhaltiger gestalten.

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