Er macht nicht mit. Martin Bahrmann von der FDP hat sich kritisch zum neuen Meißner Anti-AfD-Bündnis zur Oberbürgermeisterwahl und zur aktuellen Verwaltungsarbeit der Stadt Meißen geäußert. In einem Statement betonte Bahrmann die Notwendigkeit, sich nicht von diffusen Ängsten bei der OB-Wahl leiten zu lassen. Es gehe darum, wer die Stadt erfolgreich führen kann, ohne die Bürger zu entmündigen. Er hält seine Kandidatur für die OB-Wahl am 7. September aufrecht. Weitere Kandidaten sind Markus Renner und Rene Jurisch für die AfD.
Bahrmann plädiert für mehr Freiheit und weniger Bürokratie. Er kritisiert die langen Wartezeiten im Bürgerbüro, wie er selbst erlebte: Fünf Monate auf einen Termin für neue Reisepässe. Dafür macht er den amtierenden Bürgermeister Markus Renner, hinter dem sich jetzt alle anderen Parteien versammelt haben, verantwortlich und fordert neue Lösungen. Die Qualifizierung zusätzlicher Mitarbeiter, um Ausfälle zu kompensieren, sieht Bahrmann als einen seiner Erfolge. Zugleich fordert er bürgerfreundlichere Öffnungszeiten des Bürgerbüros, um die Dienstleistungen auch Berufstätigen zugänglicher zu machen.