Landesgartenschau: Riesa schickt in zwei Wochen seine Bewerbung ab
Riesa. Für Riesa läuft die Frist ab. Bis zum 31. Oktober muss die Stadt ihre Bewerbung um die 12. Sächsische Landesgartenschau 2032 beim Freistaat einreichen. Machbarkeitsstudie und Bewerbung nähmen „zunehmend Gestalt an“, teilte die Stadtverwaltung mit. Es gehe um mögliche Flächen und deren Entwicklung, um städtebauliche und landschaftliche Potenziale und um die Verbindung verschiedener Bereiche der Stadt.
Festgelegt ist noch nichts. „Noch ist nichts in Stein gemeißelt“, heißt es aus dem Rathaus. Die vorgestellten Flächen und Ideen seien Gegenstand der laufenden Prüfung. Eine umfassende Bürgerbeteiligung zur konkreten Planung soll erst folgen, wenn Riesa den Zuschlag erhält.
Der Stadtrat hatte am 6. Oktober mehrheitlich für die Bewerbung gestimmt, wie Meißen News (diesachsen.de) berichtete. Das Konzept „Riesa an die Elbe“ des Leipziger Büros Station C23 sieht nach damaligen Angaben ein Kerngelände von 28,5 Hektar vor, das von den Muskatorwerken über Elbufer und Elbterrassen bis zum Stadtpark reicht. Veranschlagt sind knapp 20 Millionen Euro für Investitionen und rund acht Millionen Euro für die Durchführung. Der Freistaat beteiligt sich mit höchstens fünf Millionen Euro.
Konkurrenz gibt es. Zittau hat sich nach eigenen Angaben bereits für eine Bewerbung entschieden. In Pirna wird derzeit eine Machbarkeitsstudie für den Bereich Sonnenstein erarbeitet. Der dortige Stadtrat entscheidet am 27. Oktober, ob sich die Stadt offiziell bewirbt. Die nächste Landesgartenschau richtet Aue-Bad Schlema im kommenden Jahr aus, 2029 folgt Auerbach.
Bewerbungsschluss für die Sächsische Landesgartenschau 2032 ist der 31. Oktober 2026. Fragen beantwortet bei der Stadt Riesa Manuela Leupold, Telefon 03525 700204.