Sachsen ist mit der Energiewende voran gekommen. Das teilte das Wirtschaftsministerium mit. In den vergangenen Jahren seien entscheidende Bremsen gelöst worden: Der Solarausbau verzeichnet einen Boom, und auch bei der Windenergie steigen die Genehmigungszahlen deutlich. Mit dem Energie- und Klimaprogramm habe sich der Freistaat ein klares Ziel gesetzt – bis 2030 soll der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch auf 65 Prozent steigen. Wirtschaft, Gemeinden und Bevölkerung brauchen dafür Planungssicherheit.
Am Freitag besucht der sächsische Wirtschaftsminister im Rahmen eines Thementages drei Stationen der Energiewende im Landkreis Meißen und in Mittelsachsen: Windenergie für Unternehmen und Beteiligung der Gemeinde, Solarstrom durch Bürgerbeteiligung und innovative Batteriespeicherlösungen aus Sachsen.
SachsenEnergie investiert konsequent in die Energiewende vor Ort: Im Windpark Glaubitz wurden 2023 die drei leistungsstärksten Windenergieanlagen des kommunalen Versorgers in Betrieb genommen – mit einer Gesamtleistung von 14,4 Megawatt und einer Jahresproduktion von rund 34 Mio. Kilowattstunden grünem Strom. Das entspricht dem Strombedarf von etwa 11.000 Haushalten. Auch die regionale Industrie profitiert: Die Ervin Germany GmbH erhält über einen direkten Stromliefervertrag grünen Strom für die Dekarbonisierung ihrer Produktion. Zudem fließen über die Kommunalabgabe finanzielle Mittel an die Gemeinden Zeithain, Glaubitz, Wülknitz, Röderaue und Nünchritz.Mit dabei sind Dr. Frank Brinkmann, Vorstandsvorsitzender der SachsenEnergie, Martin Schramm, Abteilungsleiter Projekte des Geschäftsfeldes NaturKraft bei SachsenEnergie, Rene Spandler, Werksleiter der Ervin Germany GmbH und Rico Weser, Bürgermeister der Gemeinde Wülknitz.