Ein Bericht von Peter Hilbert
Unweit der Brücke Budapester Straße dröhnen an diesem Tag die Betonpumpen. Während die Stadt Dresden derzeit noch über die Zukunft der Straßenbrücke diskutiert, handelt die Deutsche Bahn am sogenannten Kreuzungsbauwerk westlich des Hauptbahnhofs bereits. Dort kreuzen sich zwei wichtige Bahnmagistralen mit einer Brücke und einer Unterführung. Da an diesem Tag die zweite Hälfte der Bodenplatte betoniert wird, sind Teamleiter Holger Braune und Realisierungsmanager Philipp Scholz von der Tochter der Deutschen Bahn AG, DB InfraGo AG, vor Ort. Die Fachleute sind zufrieden, wie gut die Bauleute trotz sengender Hitze beim Betonieren vorankommen.
An der Brücke kreuzen sich wichtige Bahnlinien. Oben verlaufen die Gleise der Strecken Leipzig– Dresden sowie Berlin–Dresden. Darüber fahren auch die Fernzüge in Richtung Tschechien, erklärt Teamleiter Braune. Darunter liegen die Gleise der Sachsen-Franken-Magistrale Richtung Nürnberg/Hof. „Die fast 70 Jahre alte Stahlbrücke mit durchlaufenden Stahlträgern hatte das Ende ihrer Lebenszeit erreicht“, sagt der Fachmann.