Freistaat erkennt ILEK »Weinland Sachsen« offiziell an
Der Freistaat Sachsen hat das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) »Weinland Sachsen« offiziell anerkannt. Das Anerkennungsschreiben wurde am Donnerstag, 2. Juli, im Staatsweingut Schloss Wackerbarth in Radebeul an die Steillagenallianz übergeben. Das teilte das Staatsministerium für Regionalentwicklung mit. Das Konzept bildet künftig die Grundlage, um Maßnahmen zum Erhalt der Steillagen, zur besseren Bewirtschaftung der Weinberge und zur Zusammenarbeit von Kommunen, Behörden, Weinwirtschaft und weiteren Partnern gezielt voranzubringen.
Staatsministerin Regina Kraushaar betonte bei der Übergabe die Bedeutung der Weinberge für die Kulturlandschaft entlang der Elbe. Sie prägen das Ortsbild, ziehen Gäste an und seien ein zentraler Teil regionaler Identität. Das ILEK schaffe eine gemeinsame strategische Basis, um Steillagen, Weinbergsmauern und historische Strukturen langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln.
Auch Landrat Ralf Hänsel sprach von einem wichtigen Meilenstein. Das Konzept sei Ausdruck des gemeinsamen Willens, die einzigartige Weinbaukulturlandschaft des sächsischen Elbtals zu bewahren und mit behutsamen Flurneuordnungsverfahren weiterzuentwickeln. Der Weinbauverband Sachsen habe mit der Steillagenallianz eine zentrale Plattform geschaffen, um die Flächen baulich und in der Bewirtschaftung zukunftsfähig zu machen.