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B 101 bei Großenhain bleibt bis Frühjahr 2027 gesperrt

B 101 bei Großenhain bleibt bis Frühjahr 2027 gesperrt
Symbolbild Straßenbau / pixabay stux
Von: Meißen News
Die neue Brücke der B 101 bei Großenhain wird später fertig als geplant. Die Verkehrsfreigabe verschiebt sich auf das Frühjahr 2027.

Die neue Brücke der B 101 bei Großenhain wird voraussichtlich erst im Frühjahr 2027 für den Verkehr freigegeben. Das teilte das Landesamt für Straßenbau und Verkehr mit. Bis zum Jahresende können nicht alle Arbeiten abgeschlossen werden, die für die Verkehrsfreigabe erforderlich sind.

Unter anderem stehen noch das Einbringen des Betons, die Abdichtung und die Asphaltarbeiten aus. Diese Arbeiten können nach Angaben des Landesamtes nur bei geeigneten Temperaturen und trockener Witterung ausgeführt werden. Deshalb muss die Baustelle über den Winter pausieren, bis wieder ausreichend günstige Bedingungen für die Bauarbeiten herrschen.

Im Juni waren die großen Stahlverbundträger für die neue Brücke eingehoben worden. In den kommenden Wochen sollen die Rahmenecken hergestellt werden, die den Brückenüberbau mit den Widerlagern verbinden. Anschließend wird eine durchgehende Betonschicht auf den Trägern eingebaut. Darauf folgen die Abdichtung, die Brückenausstattung mit Geländern, Berührungsschutz und Leitplanken sowie der Asphalt für die Fahrbahn.

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Parallel werden die angrenzenden Stützmauern fertiggestellt und der Straßendamm für den neuen Radweg verbreitert. Ingenieurbüros prüfen zudem, ob einzelne Arbeitsschritte verkürzt oder zusammengelegt werden können, um die Verzögerung möglichst gering zu halten.

Das Landesamt begründet die Verschiebung mit den Bedingungen auf der Baustelle und den daraus resultierenden Auswirkungen auf den weiteren Bauablauf. LASuV-Präsidentin Gabriele Ladewig verwies dabei auf die komplexen Abläufe bei einem Infrastrukturprojekt und die fortlaufende Abstimmung zwischen Bauleitung und den beteiligten Unternehmen.

Die Baumaßnahme umfasst den vollständigen Neubau der B-101-Brücke über die Gleise der Deutschen Bahn auf der Strecke zwischen Dresden und Berlin. Die Vorgängerbrücke aus dem Jahr 1979 musste im Dezember 2024 wegen erheblicher Schäden und fehlender Standsicherheit kurzfristig gesperrt und anschließend abgerissen werden. Seit 2025 wird an gleicher Stelle die neue Brücke errichtet.

Die Baukosten liegen bei rund 6,8 Millionen Euro und werden aus dem Haushalt des Bundes finanziert. Für Verkehrsteilnehmer und Anwohner bleiben die bisherigen Einschränkungen bis zur Fertigstellung bestehen.

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