Der kommunale Versorger Sachsen-Energie plant für 2026 Rekord-Investitionen in Höhe von rund 900 Millionen Euro in die Modernisierung und den Ausbau der Energie- und Breitbandinfrastruktur in Sachsen. Das teilte das Dresdner Unternehmen am Freitag mit.
Besonders betroffen sind der Ausbau leistungsfähiger Stromleitungen in Ostsachsen, die Bereitstellung größerer Industriewassermengen für die Chipindustrie im Dresdner Norden sowie der Glasfaserausbau in den Landkreisen Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.N eben bewährten Partnern aus Handwerk, Bau, Industrie und Dienstleistungsbranche sucht der größte kommunale Versorger Ostdeutschlands kontinuierlich neue kompetente Firmen, die seine ambitionierten Pläne umsetzen können.
André Richter, Abteilungsleiter Materialwirtschaft und Geschäftsführer der Sachsen-Energie Bau, betonte den besonderen Stellenwert regionaler Unternehmen: „Unser Fokus liegt auf zuverlässigen Firmen aus dem hiesigen Mittelstand und Handwerk.“ Bereits im Vorjahr seien etwa 60 Prozent der Aufträge direkt in Sachsen vergeben worden. Das durchschnittliche Auftragsvolumen lag bei rund 17.000 Euro, bei größeren Projekten allerdings deutlich höher. Das Unternehmen verweist darauf, dass jeder in Ostsachsen erwirtschaftete Euro etwa einen weiteren Euro regionale Wertschöpfung auslöst.