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Dresdner Eislöwen gingen in letzter Minute k.o.

Tor für die Eislöwen, aber es wurde nach Videobeweis nicht anerkannt. Foto: Henry Müller
Tor für die Eislöwen, aber es wurde nach Videobeweis nicht anerkannt. Foto: Henry Müller

Die Dresdner Eislöwen taten sich schwer gegen die Nürnberg Ice Tigers. Sie konnten eine 3:1-Führung nicht verteidigen.

Zum Traditionsspieltag beim Stadtreinigung Dresden Gameday empfingen die Dresdner Eislöwen die Nürnberg Ice Tigers. Von Beginn an stand Janick Schwendener zwischen den Pfosten. In der Partie waren 62 Sekunden absolviert, da gab es die erste Strafe, und Austin Ortega musste wegen Hakens pausieren. Wenig später musste auch Tomas Andres nach einem Stockschlag in die Kühlbox, und über eine Minute spielten die Gäste in doppelter Überzahl. Diese überstanden aber die Hausherren ohne Gegentreffer.

Danach hatte Ricardo Hendreschke die erste gute Chance für die Blau-Weißen, doch der Puck ging am Tor vorbei. Kurz darauf hatte Nürnberg mehrere gute Gelegenheiten, aber Schwendener war zur Stelle. In der zwölften Minute waren die Ice Tigers durch den Treffer von Charlie Gerard erfolgreich. Die Antwort hatte Trevor Parkes auf dem Schläger, aber der Abschluss blieb ohne Erfolg. Es folgte eine weitere Strafe gegen die Sachsen, aufgrund von zu vielen Spielen auf dem Eis. In der Kühlbox nahm Parkes Platz, aber auch diese Unterzahl überstanden die Elbestädter. Auch in Folge fiel kein Tor und mit der knappen Führung für die Gäste ging es in die Pause.

Im Mittelabschnitt gab es die erste Strafe gegen die Bayern und Jakob Weber pausierte nach einem Stockschlag. In Überzahl netzte Eislöwe Drew LeBlanc die Scheibe ein, aber die Hauptschiedsrichter konsultieren den Videobeweis und gaben den Treffer aufgrund einer Torhüterbehinderung nicht. Die Eislöwen kämpften weiter. William Graber nahm wegen eines Stockschlags auf der Strafbank Platz und Dane Fox (32. – Foto1) traf zum Ausgleich. Kurz darauf kassierte Nürnbergs Cole Maier eine Strafe aufgrund eines hohen Stocks. Wenig später mussten nach einem unsportlichen Verhaltens Parkes und bei den Gästen Julius Karrer in die Kühlbox. Im verbleibenden Powerplay fiel kein Tor. Kurz darauf folgte die nächste Strafe und Maier ging erneut in die Kühlbox, aufgrund einer Spielverzögerung - ein Tor fiel nicht. Kurz vor Drittelende musste Dresdens Oliver Granz wegen Hakens pausieren und mit dem 1:1 ging es in die Kabinen.

Im Schlussdrittel mussten die Hausherren noch über eine Minute in Unterzahl agieren, aber sie überstanden die Situation problemlos. Nach übertriebener Härte musste von den Ice Tigers Tyler Spezia auf die Strafbank. Die Eislöwen nutzten das Überzahlspiel und Fox (48.) sorgte für die Führung. Die Gäste versuchten den schnellen Ausgleichstreffer zu erzielen, aber Dresden verteidigte gut und Schwendener war ebenso wachsen. Wenig später konterten die Blau-Weißen und David Suvanto (50.) baute die Führung aus. Kurz darauf waren auch die Gäste erfolgreich und Maier (53.) traf zum Anschluss. Nach einem Stockschlag pausierte Eislöwe Simon Karlsson. Die Ice Tigers nutzten das Powerplay, als Maier (55.) den Ausgleich markierte. Es waren noch 30 Sekunden zu absolvieren, da sorgte Maier für die Nürnberger Führung. Eislöwen-Cheftrainer Gerry Fleming nahm eine Auszeit und Schwendener blieb zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis – ein Tor fiel aber nicht. Somit sicherten sich die Ice Tigers den 4:3-Sieg.

Gerry Fleming, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Heute gab es viel Eiszeit für die Special Teams. Schön, dass wir zwei Powerplaytore erzielen konnten und auch in Unterzahl haben wir gut agiert. Wenn man aber 3:1 führt, müssen wir ein besseres Puckmanagement zeigen und auch mehr in die Zweikämpfe gehen.“


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