Vielen ist Sighard Gille als Maler des weltgrößten Deckengemäldes im Leipziger Gewandhaus gut bekannt, welches 1981 eingeweiht wurde. Gille bezog sich dabei auf Gustav Mahlers „Lied von der Erde“ und er setzte dessen Konzert malerisch um in das „Lied vom Leben“. Es beginnt bei den Mächten der Finsternis und wird stufenweise gekrönt von Bacchus und einem Liebespaar. Jetzt sind Werke von Gille anlässlich seines 85. Geburtstages in Riesa zu sehen.
Das Stahlwerk Feralpi möchte dem Projekt und die im Vorjahr eröffnete Kunsthalle helfen. "Deshalb liegt es uns besonders am Herzen, den Verein Elbland Kunsthalle Muskator in Riesa mit einer Spende zu unterstützen",heißt es in einer Mitteilung. Der Verein leiste beeindruckende Arbeit: Wo früher vieles nach Baustelle und Herausforderung klang, entsteht Schritt für Schritt ein Kulturort mit Ausstrahlung weit über Riesa hinaus. Diese Entwicklung zeige, was möglich sei, wenn ehrenamtliches Engagement, Professionalität und eine klare Vision zusammenkommen.