Es war ein reges Treiben am Samstag rund um die Galopprennbahn Scheibenholz und den Auwald. All dies war dem Mammutmarsch, einer Extremwanderveranstaltung, zu verdanken. Wanderer in Scharen, mit dem Ziel vor Augen, ihre Ausdauer zu testen, nahmen an diesem Event teil – sei es unter den Planungen für 30, 42 oder gar 55 Kilometer. Aber was führte sie alle hierher? Die Mammutmärsche sind für viele eine persönliche Herausforderung, ihre physischen und psychischen Grenzen auszutesten. Insbesondere die kalten Jahreszeiten wie im März in Leipzig, bieten hierfür eine besondere Kulisse.
Der Mammutmarsch selbst hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt. Begonnen hat alles 2019 in Leipzig mit etwa 500 Teilnehmern. Inzwischen sind es beeindruckende 9000 Wanderer, die sich gemeinsam durch die malerische und gleichzeitig herausfordernde Route von Leipzig bis zum Cossi begeben. Verschiedene Verpflegungsstationen, insbesondere am Torhaus Dölitz, bieten ausreichend Stärkung in Form von Obst, Kaffee und sogar Hot Dogs. So wird nicht nur körperlich, sondern auch geistig für das Wohl der Teilnehmer gesorgt.