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Schloss Colditz schließt ab 1. November wegen Umbauarbeiten und Modernisierung

Das Renaissance-Schloss Colditz. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa/Archivbild
Das Renaissance-Schloss Colditz. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa/Archivbild

Das Schloss Colditz im Landkreis Leipzig schließt ab 1. November wegen Umbauarbeiten und Modernisierung. Wie das Schlösserland Sachsen am Mittwoch mitteilte, bleibt das Schloss für fünf Monate geschlossen. Das Museum werde grundlegend umgebaut und saniert, daher seien bis zum Frühjahr keine Besuche oder Führungen möglich.

Künftig soll «ein neu konzipierter Erlebnisrundgang» mit moderner Technik die Schlossgeschichte erzählen. «Zum ersten Mal können die herrschaftlichen Räume sowie die Anstaltsräume betreten und interaktiv entdeckt werden», so das Schlösserland. Am 17. April 2024 soll das Schloss wieder für Besucher geöffnet werden.

Das Schloss Colditz blickt auf eine lange Geschichte zurück. So galt es laut Schlösserland im 15. und 16. Jahrhundert als Jagdschloss und Witwensitz der Kurfürstin Margarethe von Österreich. 1829 wurde das Schloss zu einer Anstalt für psychisch Kranke. 1938 kam es in Colditz zu «frühen Euthanasiemorden», zu Kriegsbeginn wurde das Schloss zum Kriegsgefangenenlager.

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