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Literarischer Herbst in Leipzig mit hochkarätigen Autorinnen und Autoren

Literarischer Herbst in Leipzig mit hochkarätigen Autorinnen und Autoren
Beim Literarischen Herbst werden mehrere frisch ausgezeichnete Autorinnen erwartet. (Foto: Archiv) / Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
Von: DieSachsen News
Das Festival Literarischer Herbst holt Autorinnen und Autoren aus dem In- und Ausland nach Leipzig. Mehrere Mitwirkende kommen mit Preisen im Gepäck.

Beim Literarischen Herbst in Leipzig werden in der nächste Wochen gleich mehrere Autorinnen erwartet, die in diesem Jahr mit bedeutenden Auszeichnungen geehrt worden sind. Martina Hefter, die erst am Montag den Deutschen Buchpreis erhalten hat, wird aus ihrem prämierten Roman «Hey guten Morgen, wie geht es dir?» lesen. Sie tritt gemeinsam mit ihrem Mann Jan Kuhlbrodt auf, der aus seinem Buch «Krüppelpassion» vortragen wird.

Auch die Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels, Anne Applebaum, kommt nach Leipzig. Sie wird nach Angaben der Veranstalter über ihre journalistischen und historischen Arbeiten zu autokratischen Systemen sprechen. 

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Bandbreite der Literatur im Rahmen des Festivals

Das Literaturfestival wird vom 21. bis 27. Oktober veranstaltet. Die Organisatoren haben 60 Autorinnen und Autoren nach Leipzig eingeladen. Sie kündigten an, im Rahmen des Festivals die ganze Bandbreite dessen zu bieten, «was Literatur will und kann - kühn, poetisch, literarisch, klug, politisch, aufregend».

Debütromane mit festem Platz im Programm

Wie in den vergangenen Jahren bieten die Veranstalter jungen Schriftstellerinnen und Schriftstellern ein Podium. In dem Format «Beste erste Bücher» lesen Clemens Böckmann, Lilli Polansky, Alexander Schnickmann und Ruth-Maria Thomas. Letztere stand mit «Die schönste Version» auf der Longlist des Deutschen Buchpreises.

Auch etablierte Autorinnen und Autoren werden zum Literarischen Herbst kommen. Unter anderem liest die im Exil lebende russische Schriftstellerin Maria Stepanova aus ihrem Werk «Der Absprung», begleitet von ihrer Lektorin Katharina Raabe und der Übersetzerin Olga Radetzkaja. Politisch wird es mit Jens Bisky, der seine Studie «Die Entscheidung. Deutschland 1929 bis 1934» über die letzten Jahre der Weimarer Republik vorstellen wird.

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