Das Dresdner Kunstfestival Ostrale kommt aus Kostengründen nicht nach Chemnitz. Eine Prüfungskommission befand den Umzug und die Ansiedlung der Biennale als zu teuer und zu aufwendig. Das teilte der Chemnitzer Kulturbetriebsleiter Ferenc Csák am Dienstag mit. Das Gremium habe in seinem Abschlussbericht empfohlen, «den Verein Ostrale trotz kooperativ verlaufender Gespräche nicht in Chemnitz zu verorten», teilte die Stadt mit.
Jahres-Vertrag in die Stadt holen. Die Prüfungskommission stellte nun jedoch fest, dass nur eins der untersuchten Objekte infrage gekommen wäre. Miete, Umzug und Umbauten hätten aber einen finanziellen Mehraufwand in nicht vorhersehbarem Umfang bedeutet. Dafür hätten die Fördermittel nicht ausgereicht.
Zudem habe das Konzept für die Zeit zwischen den alle zwei Jahre stattfindenden Kunstausstellungen den «hohen finanziellen Einsatz der Stadt Chemnitz» nicht ausreichend gerechtfertigt. Die für den Verein Ostrale bereits eingeplanten Mittel in Höhe von 250 000 Euro sollen auf Empfehlung der Kommission anderweitig eingesetzt werden.