Künstler Eliasson bringt einen Regenbogen in den Zwinger
Der Mathematisch-Physikalische Salon im Dresdner Zwinger ist um ein Werk des Künstlers Olafur Eliasson reicher. Der dänisch-isländische Künstler hatte das Werk «Euphorisches Licht für den Mathematisch-Physikalischen Salon» extra für den Salon angefertigt, wie die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) erklärten. Nun strahlt Eliassons euphorisches Licht in Form eines kreisrunden Regenbogens an einer Wand des Salons. Die Lichtinstallation hat einen Durchmesser von zwei Metern und leuchtet ab jetzt dauerhaft im dunklen Globensaal des Museums. Der Regenbogen entsteht durch eine Vollspektrum-LED, einen Spiegel und einen prismatischen Glasring, der das Licht zum Regenbogen bricht. Das Kunstwerk sei analog und dadurch verständlich, erklärte Eliasson. «Und das gefällt mir ganz gut», sagte der Künstler weiter zu seinem Werk. Regenbögen sind physikalisch betrachtet immer ganze Kreise, hieß es vom Museum. Eliasson mache damit also sichtbar, was uns sonst verborgen bleibt. In seiner Arbeit beschäftigt sich Olafur Eliasson immer wieder mit physikalischen Phänomenen – darunter auch mit Licht. Der Mathematisch-Physikalische Salon gehört zu den bekanntesten Sammlungen historischer Apparate und Instrumente. Er wurde 1728 gegründet und zählt damit zu den weltweit ältesten wissenschaftshistorischen Sammlungen. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenRegenbögen sind rund
Eine der weltweit ältesten wissenschaftshistorischen Sammlungen