Die Museen der Stadt Dresden haben 2023 rund 226.000 Gäste gezählt und damit einen Besucherrekord erreicht. Im Jahr zuvor waren es etwa 184.000. Bis auf zwei Häuser des zehn Museen umfassenden Verbundes konnten alle ihre Besucherzahlen steigern, wie die Museen am Freitag mitteilten. Die Technischen Sammlungen kamen mit gut 118.000 Besuchern auf den bisher höchsten Wert seit Gründung, hieß es. Steigerungen habe es unter anderem auch in der Städtischen Galerie (56 Prozent), im Stadtmuseum (23 Prozent) und im Kügelgenhaus (48 Prozent) gegeben. In die kleinste Einrichtung des musealen Zusammenschlusses - das Schillerhäuschen - kamen exakt 1139 Leute.
«Diese Erfolge sind ganz wesentlich das Ergebnis des ansprechenden und vielfältigen Ausstellungsprogramms, der Veranstaltungen, Museumsfeste und zahlreichen Bildungs- und Vermittlungsangebote», hieß es. Mitgeholfen hätten aber auch die Sondermittel des Bundes, mit denen die Museen eine große Offensive in der Kommunikation realisieren konnten. Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Linke) bezeichnete die Museen als «wichtigen Identifikationsort» für viele Menschen in Dresden.