Säugling zu Tode geschüttelt: Mutter von Elias vor Gericht
Nach dem gewaltsamen Tod des sieben Monate alten Elias in Leipzig steht die Mutter des Jungen vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft der 24-Jährigen vor, ihren Sohn derart stark geschüttelt zu haben, dass er wenig später starb. Die Anklage vor dem Landgericht Leipzig lautet auf Totschlag. Zum Prozessauftakt sagte die Verteidigerin der 24-Jährigen, dass ihre Mandantin an diesem Freitag aussagen wolle. In dem Ermittlungsverfahren hatte die Frau geschwiegen. Laut Anklage soll die damals 22-Jährige im April 2024 den 7.400 Gramm schweren Säugling mit einem erheblichen Kraftaufwand geschüttelt haben. Dabei soll er schwere Blutungen im Schädel und Hirnschäden erlitten haben. Einen Tag später erlag Elias seinen Verletzungen. «Die Angeklagte hat den Tod des Jungen mit ihrer Handlung billigend in Kauf genommen», betonte Staatsanwalt Torsten Naumann. Für den Prozess hat das Landgericht fünf weitere Termine bis zum 9. September angesetzt. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenElias erlag Hirnverletzung nach heftigem Schütteln