Nach Messerangriff in Dresden: Anklage gegen 36-Jährigen
Dreieinhalb Monate nach einem Messerangriff in Dresden mit einem Schwerverletzten ist gegen einen 36-Jährigen Anklage erhoben worden. Die Staatsanwaltschaft legt dem Mann laut einer Mitteilung versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung zur Last. Er soll am Rande des muslimischen Opferfestes, das am Morgen des 27. Mai in der Nähe des Großen Gartens gefeiert wurde, einen 29-jährigen Bekannten mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt haben. Die Männer hatten sich zufällig bei dem Fest getroffen. Er verletzte das Opfer demnach schwer an Hals und Bauch. Der jüngere Mann überlebte den Angriff und wurde stationär in einem Krankenhaus behandelt. Ohne zeitnahe Behandlung wäre er laut Staatsanwaltschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit an seinen Verletzungen gestorben. Der 36-Jährige wurde noch am Tattag vorläufig festgenommen. Seit 28. Mai befindet er sich in Untersuchungshaft. Zu den Vorwürfen machte der Mann bislang keine Angaben. Er ist nicht vorbestraft. Über die Zulassung der Anklage entscheidet das Landgericht Dresden. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenVerletzungen ohne Behandlung tödlich