Der nach einem Messer-Angriff in Berlin getötete Mann ist bereits wegen einer anderen gefährlichen Körperverletzung verurteilt worden. Nach einem Urteil des Landgerichts Chemnitz hat der Syrer im Februar 2022 in Sachsen seiner Schwester mit einem Küchenmesser in den Oberschenkel gestochen. Bei seiner Festnahme wehrte sich der Mann heftig und verletzte einen Polizisten. Im März 2023 wurde er dafür zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt.
Da der 43-Jährige erneut auffiel, sollte er ins Gefängnis kommen. Dazu kam es aber nicht, weil der Mann untergetaucht war. Die Staatsanwaltschaft Chemnitz habe den Erlass eines Sicherungshaftbefehls beantragt, teilte eine Berliner Gerichtssprecherin mit. Dieser sei am 18. März eingegangen. Da zunächst weitere Ermittlungen zum Aufenthaltsort nötig gewesen seien, sei noch keine Entscheidung erfolgt. Zuvor hatten die «Bild» und «B.Z.» sowie die «Welt» berichtet.