Attacke mit Stühlen – Mann in Eisenbahnstraße verletzt
Ein Mann ist in der Leipziger Eisenbahnstraße von einer Gruppe attackiert und schwer verletzt worden. Zeugen fanden den 35-Jährigen am Mittwochnachmittag nach der Auseinandersetzung blutüberströmt vor - die Angreifer waren bereits geflüchtet, wie die Polizei mitteilte. Der Mann wurde demnach in eine Klinik gebracht. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Ersten Erkenntnissen zufolge sollen die Angreifer den Mann mit Stühlen beworfen und messerähnliche Gegenstände bei sich getragen haben. Ob die mutmaßlichen Waffen auch eingesetzt wurden, war zunächst unklar. Bei den mutmaßlichen Angreifern soll es sich um fünf bis sechs Männer handeln. Warum sie den Mann attackierten, sei Gegenstand der Ermittlungen. Bei der Attacke wurde auch ein vorbeifahrendes Auto beschädigt. Die Eisenbahnstraße, einst eine Einkaufsmeile im Leipziger Osten, gilt seit vielen Jahren als Kriminalitätsschwerpunkt. Immer wieder gab es dort auch tödliche Auseinandersetzungen - unter anderem im Rockermilieu. Im November 2018 war auf der Straße die erste und bisher einzige Waffenverbotszone Sachsens eingerichtet worden. Diese galt bis Mitte vergangenen Jahres. Seitdem gibt es auf der Eisenbahnstraße einen festen Polizeiposten. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenEisenbahnstraße schon lange Kriminalitätsschwerpunkt