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Anlagebetrug - Sachsen verlieren hohe Summen

Anlagebetrug - Sachsen verlieren hohe Summen
Die Polizei warnt im Landkreis Zwickau nach mehreren Fällen von Anlagebetrug vor betrügerischen Geldanlagen. (Symbolbild) / Foto: Monika Skolimowska/dpa
Gefälschte Gewinne, KI-Videos und angebliche Anwaltskanzleien: Wie Betrüger mit dreisten Methoden Anleger um ihr Geld bringen.

Nach mehreren Fällen von Anlagebetrug mit hohen finanziellen Verlusten warnt die Polizei vor betrügerischen Geldanlagen. Wie die Polizei mitteilte, hat ein Senior aus dem Landkreis Zwickau zwischen Juli und September insgesamt mehr als 70.000 Euro investiert, nachdem ihm in einem Online-Angebot Gewinne im sechsstelligen Bereich versprochen worden war.

Nach Kontakt mit einer unbekannten Person, der er Zugang zu seinem Computer gewährt habe, sei das Geld auf ein Konto nach Litauen transferiert worden. Danach habe er keinen Zugriff mehr darauf gehabt. 

Weitere Fälle: KI-Video und falsche Anwaltskanzlei

In einem weiteren Fall sei ein älterer Mann auf ein mit Künstlicher Intelligenz erstelltes Video hereingefallen und habe daraufhin rund 193.000 Euro an litauische und bulgarische Konten überwiesen. Ein weiterer Mann habe über ein Kontaktportal eine Frau kennengelernt und auf ihren Rat hin online Geld investiert. 

Als er den Betrug bemerkt hatte, suchte er - erneut online - nach rechtlichem Beistand. Eine vermeintliche Anwaltskanzlei habe ihn daraufhin in eine Messenger-Gruppe aufgenommen, der angeblich weitere Geschädigte angehört hätten. Dort sei behauptet worden, sein Geld sei in einer Spielbank angelegt.

Um das verlorene Vermögen zurückzuerhalten, sei er mehrfach angewiesen worden, weiteres Geld einzuzahlen. Den Betrug habe er erst bemerkt, als sein finanzieller Spielraum vollständig aufgebraucht gewesen sei. Insgesamt habe er rund 100.000 Euro an ausländische Konten überwiesen.

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