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Entlastungskonzept für trilex im Ostsachsennetz

Entlastungskonzept für trilex im Ostsachsennetz
Foto: Die-Laenderbahn-GmbH-DLB
Von: Uwe Tschirner
Ab dem 7. September 2026 setzt trilex im Ostsachsennetz drei zusätzliche GTW der ODEG ein, um die Kapazitäten auf der RE 1 zu erhöhen. Fahrgäste müssen sich dabei auf einzelne Änderungen im Ablauf und auf zusätzliche Umstiege einstellen.

Mehr Kapazität auf der RE 1 ab September

Ab Montag, den 7. September, verstärkt trilex den Verkehr im Ostsachsennetz mit drei angemieteten Stadler GTW 2/6 der Baureihe 646. Die Fahrzeuge der ODEG kommen zunächst bis zum Jahresende zum Einsatz und sollen vor allem auf der Linie RE 1 zwischen Dresden, Bischofswerda und Görlitz für spürbare Entlastung sorgen. Möglich wurde der zusätzliche Fahrzeugeinsatz durch eine Finanzierung des Zweckverbands Ostsachsen (ZVVO).

Einsatz zu nachfragestarken Zeiten

Die GTW verkehren im Regelfahrplan montags bis freitags in Doppeltraktion auf der Strecke zwischen Dresden und Görlitz. Vorgesehen sind unter anderem die Fahrt um 6:54 Uhr ab Görlitz sowie die Verbindung am Nachmittag um 15:25 Uhr ab Dresden Hbf. Ein weiterer Triebwagen fährt tagsüber zwischen Görlitz beziehungsweise Zgorzelec und Bischofswerda. Dadurch wird auf einem Teil der Strecke ein zusätzlicher Umstieg in Bischofswerda erforderlich.

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Besonderheiten an Bord und für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste

Die eingesetzten Fahrzeuge bestehen aus drei Teilen mit einem mittig angeordneten Antriebsmodul, das durchquert werden kann. Pro Zug stehen 100 Sitzplätze inklusive 20 Klappsitzen zur Verfügung. Im Vergleich zu den regulär eingesetzten Desiros gibt es zwar weniger Sitzplätze, dafür aber größere Mehrzweckbereiche und damit mehr Platz für stehende Fahrgäste. Während des Übergangseinsatzes stehen in den GTW weder WLAN noch das gewohnte Fahrgastinformationssystem vollständig zur Verfügung.

Da die Fahrzeuge an vielen Bahnsteigen im Ostsachsennetz eine Einstiegshöhe von 61 Zentimetern haben, sollten mobilitätseingeschränkte Reisende gegebenenfalls auf alternative Verbindungen mit den Desiros ausweichen. Die Fahrten mit den GTW sind im Fahrplan bereits kenntlich gemacht.

Auswirkungen auf das restliche Netz

Die durch den Leihfahrzeugeinsatz freiwerdenden Desiros werden auf den Regionalexpresslinien RE 1 und RE 2 sowie auf den Regionalbahnlinien RB 60 und RB 61 eingesetzt, um dort zusätzliche Kapazitäten bereitzustellen. Da die trilex-Desiros nicht mit den GTW kompatibel und daher nicht kuppelbar sind, ist das Betriebskonzept als Insellösung organisiert.

Befristung bis zum Dezember und weitere Änderungen

Der Einsatz der GTW ist derzeit bis zum 18. Dezember 2026 vorgesehen und damit bis zum Ende der Hauptuntersuchungen der trilex-Flotte befristet. Im Oktober können jedoch zusätzliche Änderungen notwendig werden, weil zahlreiche Baumaßnahmen der DB InfraGO an der Bahninfrastruktur in Ostsachsen geplant sind. 

Uwe Tschirner
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Uwe Tschirner

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