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Endspurt bei „Deutschlands Schönster Wanderweg 2026“: Oberlausitzer Bergweg braucht jetzt jede Stimme

Endspurt bei „Deutschlands Schönster Wanderweg 2026“: Oberlausitzer Bergweg braucht jetzt jede Stimme
Foto: Philipp Herfort
Von: Uwe Tschirner
Noch bis zum 30. Juni läuft das Voting für „Deutschlands Schönster Wanderweg 2026“. Der Oberlausitzer Bergweg steht als einziger sächsischer Fernwanderweg in der Kategorie Mehrtagestouren zur Wahl.

Letzte Tage für die Abstimmung

Das Voting bei „Deutschlands Schönster Wanderweg 2026“ geht in die entscheidende Phase: Noch bis zum 30. Juni können Wanderfreundinnen und Wanderfreunde für den Oberlausitzer Bergweg abstimmen. Der 128 Kilometer lange Fernwanderweg ist in der Kategorie Mehrtagestouren nominiert und damit die einzige Route aus Sachsen im Wettbewerb.

Für die Verantwortlichen bei der Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH (MGO) ist jetzt jede Stimme wichtig. „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung, die wir bisher erhalten haben. Jetzt beginnt die entscheidende Phase der Abstimmung“, sagt Anne Heidrich, Projektmanagerin der MGO. Eine gute Platzierung würde nicht nur den Wanderweg selbst stärken, sondern auch die Aufmerksamkeit auf die gesamte Region lenken.

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Ein Fernwanderweg mit viel Abwechslung

Der Oberlausitzer Bergweg verbindet auf sieben Tagesetappen Bischofswerda mit Zittau. Die Strecke führt durch das Lausitzer Bergland und das Zittauer Gebirge und damit durch eine Landschaft, die für ihre markanten Höhenzüge und weiten Ausblicke bekannt ist. Unterwegs begegnen Wandernde historischen Ortskernen, typischen Umgebindehäusern sowie zahlreichen Natur- und Kulturdenkmälern.

Als zertifizierter Qualitätswanderweg gehört der Oberlausitzer Bergweg zu den drei Premiumwanderwegen Sachsens. Damit steht er nicht nur für attraktive Wegeführung und gute Beschilderung, sondern auch für ein Wandererlebnis, das landschaftliche und kulturelle Eindrücke verbindet.

Warum eine Auszeichnung wichtig wäre

Eine Auszeichnung als „Deutschlands Schönster Wanderweg“ hätte für die Oberlausitz weit mehr als symbolischen Wert. Sie könnte zusätzliche Gäste in die Region bringen und damit Gastgeber, Gastronomie, Freizeiteinrichtungen und weitere touristische Anbieter entlang der Strecke stärken. Gerade für kleinere Orte und Betriebe kann eine bundesweite Aufmerksamkeit neue Impulse setzen.

Anne Heidrich betont, dass die Oberlausitz im Wettbewerb mit bekannten Wanderregionen durchaus mithalten kann. „Die Oberlausitz muss sich hinter bekannten Wanderregionen nicht verstecken“, sagt sie. „Wer für den Bergweg stimmt, unterstützt nicht nur einen Wanderweg, sondern eine ganze Region.“

So läuft die Wahl ab

Die Teilnahme ist unkompliziert. Abgestimmt werden kann online über das Wahlstudio des Wandermagazins. Zusätzlich liegen Wahlkarten in ausgewählten Touristinformationen sowie bei Gastgebern entlang des Oberlausitzer Bergwegs aus. Jede Person darf einmal abstimmen – entweder digital oder per Wahlkarte. Mehrfachstimmen werden nicht gewertet.

Unter allen Teilnehmenden werden attraktive Preise verlost. Außerdem erhält der Wanderweg mit den meisten Stimmen die Möglichkeit, im Oktober den Globetrotter-Wandertag auszurichten. Für die Region wäre das ein weiterer Anlass, den Oberlausitzer Bergweg überregional in den Fokus zu rücken.

Regionale Unterstützung kann den Ausschlag geben

Bis zum 30. Juni hofft die MGO auf möglichst viele Stimmen aus der Region und von allen, die den Oberlausitzer Bergweg bereits kennen oder noch kennenlernen möchten. Wer abstimmt, unterstützt damit einen Wanderweg, der Naturerlebnis, Kulturgeschichte und regionale Identität auf besondere Weise verbindet.

Weitere Informationen zum Oberlausitzer Bergweg gibt es auf der offiziellen Website. Die Abstimmung läuft online im Wahlstudio des Wandermagazins: Abgestimmt werden kann online unter: https://wandermagazin.de/wahlstudio.

Uwe Tschirner
Artikel von

Uwe Tschirner

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