Die medizinisch-ambulante Versorgung von Migrantinnen und Migranten in den internationalen Praxen in Chemnitz und Dresden ist für das kommende Jahr gesichert. Der Freistaat setzt seine weitere Beteiligung an der Finanzierung 2025 fort, wie das Gesundheitsministerium mitteilte.
«Wir sind froh, weiterhin die medizinische Versorgung von Menschen, die im Freistaat Sachsen ankommen, trotz Sprachbarrieren direkt vor Ort sicherstellen zu können», sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) laut einer Mitteilung. So könnten Willkommenskultur und Infektionsschutz gelingen.
Das Dolmetscherangebot in den Praxen mache eine zielgerichtete medizinische Versorgung oftmals überhaupt erst möglich, sagte Kristin Klaudia Kaufmann, Dresdens Beigeordnete für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Wohnen. Fehlbehandlung und Folgekosten könnten so vermieden werden.