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Zoo Leipzig: Immer ein Besuch wert - besonders bei Sonnenschein

Zoo Leipzig: Immer ein Besuch wert - besonders bei Sonnenschein
Zoo Leipzig: Hängebrücke im Gondowanaland (Bild: Thomas Wolf)
Von: Thomas Wolf

Ein Erlebnisbericht vom Frühlingswochenende mit vielen tierischen Highlights: Von Iryna Kushko und Thomas Wolf

Der erste richtig schöne Frühlingstag hat am vergangenen Samstag tausende Besucherinnen und Besucher in den Zoo Leipzig gelockt – uns eingeschlossen. Schon auf dem Weg dorthin zeigte sich: Wir waren nicht die einzigen mit dieser Idee. Bereits vor dem Parkhaus bildete sich eine lange Autoschlange, auch am Zooeingang hieß es erstmal: anstellen und warten. Doch die Vorfreude überwog – schließlich wartete drinnen ein ganzer Tag voller tierischer Erlebnisse, exotischer Natur und spannender Einblicke in fremde Lebensräume.

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Ein besonderer Moment: In der Südamerika-Welt hatte sich ein Leguan besonders fotogen auf einem Ast präsentiert – entsprechend groß war die Menschentraube um ihn herum. Auch die Faultiere, Riesenotter, Tamarine und Ozelots zeigten sich in bester Frühlingslaune. Überall gab es etwas zu sehen, zu staunen und zu lernen.

Nach rund zwei Stunden ging es weiter ins Pongoland, die weltweit einzigartige Menschenaffenanlage des Leipziger Zoos. Hier leben Gorillas, Schimpansen, Orang-Utans und Bonobos in naturnah gestalteten Lebensräumen. Besonders witzig: Zwei Schimpansen rissen sich Blumen und Gras, setzten sich damit auf einen Hochsitz und schienen ganz entspannt die Besucher zu beobachten – ein fast schon menschlicher Moment. Auch technisch hat Pongoland einiges zu bieten: Für 7,50 Euro konnten Mutige per VR-Brille in die Welt der Gorillas eintauchen – der Andrang war groß, und nach jedem Durchlauf wurde sorgfältig desinfiziert.


Gorilla Trek im Zoo Leipzig. VR-Erlebnis für 7,50 Euro pro Erwachsenen. (Bild: Thomas Wolf)

Ein weiteres Highlight für uns waren die Elefanten, die sich ganz in der Nähe ihrer Wasserstelle aufhielten. Besonders schön war der Anblick der jungen Tiere, die neugierig am Ufer spielten, mit ihren Rüsseln planschten und sich sichtlich wohlfühlten. Die asiatischen Elefanten leben im sogenannten Elefantentempel Ganesha Mandir – einer weitläufigen, naturnah gestalteten Anlage mit Innen- und Außenbereichen. Gerade die Kombination aus Bewegung, Nähe zum Wasser und den sozialen Interaktionen innerhalb der Herde macht diesen Bereich zu einem besonderen Erlebnis. Wer ein wenig Geduld mitbringt, wird hier mit ganz besonderen Momenten belohnt.

Mitten in der Afrika-Welt, nach etwa 3,5 Stunden Fußmarsch, wartete ein kulinarisches Highlight: die Kiwara-Lodge. Sie ist der perfekte Ort für eine Pause – mit Kaffee, Kuchen oder herzhaften Snacks. Vom Außenbalkon aus blickt man direkt auf Giraffen, Zebras und Antilopen, die friedlich über die Anlage ziehen – besser kann man seine Kaffeepause kaum verbringen.

Nach 4,5 Stunden im Zoo Leipzig hatten wir das Gefühl, längst nicht alles gesehen zu haben. Der Zoo ist groß, detailreich und so gestaltet, dass man gerne verweilt. Es gibt immer wieder neue Blickwinkel und kleine Überraschungen. Eins ist sicher: Wir kommen wieder. Spätestens 2026, wenn mit Feuerland ein neues Erlebnisareal eröffnet wird.

Thomas Wolf
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Thomas Wolf

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