Am Mittwoch haben die vier beauftragten Planungsbüros im Dresdner Stadtforum erstmals ihre Ideen für die neue Carolabrücke der Öffentlichkeit präsentiert. Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse – und sorgte prompt für neuen politischen Zündstoff: Alle vier Teams machten deutlich, dass sie flexibel planen und auf Wunsch auch Varianten mit nur zwei Autospuren vorlegen könnten. Ein Büro zeigte sogar eine Simulation, wie der Verkehr mit zwei Spuren fließen würde.
Das Problem: Der Stadtrat hatte im Juni 2025 mit breiter Mehrheit beschlossen, dass die neue Brücke vier Fahrspuren für den motorisierten Individualverkehr erhalten soll – wie das eingestürzte Bauwerk.