Rund anderthalb Jahre nach dem Einsturz eines Teils der Carolabrücke im September 2024 hat Dresden heute den Startschuss für den öffentlichen Beteiligungsprozess zum Wiederaufbau gegeben. Im Stadtforum drängten sich Hunderte Bürgerinnen und Bürger, um mit den vier beauftragten Planungsbüros ins Gespräch zu kommen – und anders als vorab angekündigt gab es durchaus konkrete Entwürfe zu sehen.
Vier Büros, vier Ansätze
Vom Stadtrat beauftragt wurden FHECOR+TSSB aus Berlin und Dresden, das Ingenieurbüro GRASSL, Leonhardt, Andrä und Partner Beratende Ingenieure VBI sowie die Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft. Sie alle präsentierten im Messeformat ihre Ideen und sammelten Rückmeldungen ein. Die Besucherinnen und Besucher entschieden selbst, mit wem sie ins Gespräch kommen wollten – Themen waren Gestaltung, Materialien, Verkehrsführung und die städtebauliche Einbindung der künftigen Brücke.
Das Messeformat wurde gut angenommen und war von Beginn bis zum Ende ebenso gut besucht. Foto: CdH
Susanne Prüfer, Leiterin des Straßen- und Tiefbauamtes Dresden, zog ein positives Fazit: „Es war ein reger und intensiver Austausch, der für alle Aufwendungen in der Vorbereitung entschädigt. Wir haben das Ohr an der Masse."