Dresden. Beunruhigende Szenen am Freitagnachmittag (1. Mai, 17:25 Uhr) im Bahnhof Dresden-Neustadt: Sicherheitsmitarbeiter alarmierten die Bundespolizei, weil ein 19-Jähriger Reisende lautstark anschrie und belästigte. Zeugen hatten zudem beobachtet, dass der Mann ein Messer in der Hosentasche trug.
Die Beamten stellten den bereits polizeibekannten Litauer - und wurden bei der Kontrolle fündig: Im Hosenbund steckte ein griffbereites Jagdmesser in einer Scheide. Als die Bundespolizisten den Alkoholisierten zur weiteren Bearbeitung in den Dienstverrichtungsraum bringen wollten, riss er sich los und versuchte zu fliehen - vergeblich.
Gegen den 19-Jährigen wurden Verfahren wegen Belästigung der Allgemeinheit und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Anschließend übergab die Bundespolizei ihn an die Landespolizei. Endstation: Zentrales Polizeigewahrsam.