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Zeckenwarnung für Dresden: Stadtamt empfiehlt FSME-Impfung

Eine Nahaufnahme einer Zecke, die an der Spitze eines grünen Blattes sitzt. Der Körper des Parasiten ist rötlich-braun und schwarz, die acht Beine sind deutlich erkennbar. Der Hintergrund ist in unscharfen Grün- und Lilatönen gehalten.
Gefährliche Blutsauger: Mit dem Start der Zeckensaison in Dresden steigt das Risiko für Borreliose und FSME. Die Stadtverwaltung rät nach Aufenthalten im Großen Garten oder der Dresdner Heide zu einer gründlichen Körperkontrolle. Foto: erik-karits-2093459 on Magnific
Von: Cornelius de Haas
Mit Beginn der Freizeitsaison warnt Dresdens Amt für Gesundheit und Prävention vor Zecken in Parkanlagen und an der Elbe – und empfiehlt ausdrücklich die Schutzimpfung gegen FSME.

Dresden. Wer derzeit den Großen Garten, die Dresdner Heide oder die Elbwiesen aufsucht, sollte danach den Körper gründlich absuchen. Laut einer Mitteilung der Landeshauptstadt Dresden hat die Zeckensaison begonnen – und damit steigt das Risiko, sich mit Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) zu infizieren.

Beide Erkrankungen werden durch den Stich infizierter Zecken übertragen. Borreliose könne grippeähnliche Beschwerden auslösen und bei ausbleibender Behandlung zu Gelenk- oder Nervenschäden führen, heißt es in der Mitteilung. FSME könne das zentrale Nervensystem angreifen und schwerwiegende Folgen haben.

Die Stadtverwaltung empfehle, bei Aufenthalten im Freien langärmelige Kleidung zu tragen und Zeckenschutzmittel zu verwenden. Entdeckte Zecken sollten zügig mit einer Zeckenzange oder Pinzette vollständig entfernt werden, um das Übertragungsrisiko zu senken.

Ausdrücklich hingewiesen wird auf die FSME-Schutzimpfung, die in drei Dosen verabreicht werde und langfristigen Schutz biete. Personen, die sich häufig in Risikogebieten aufhielten, sollten eine Impfung in Betracht ziehen. Die Impfstelle des Amtes für Gesundheit und Prävention berate und führe Impfungen durch.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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