Dresden. Wer derzeit den Großen Garten, die Dresdner Heide oder die Elbwiesen aufsucht, sollte danach den Körper gründlich absuchen. Laut einer Mitteilung der Landeshauptstadt Dresden hat die Zeckensaison begonnen – und damit steigt das Risiko, sich mit Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) zu infizieren.
Beide Erkrankungen werden durch den Stich infizierter Zecken übertragen. Borreliose könne grippeähnliche Beschwerden auslösen und bei ausbleibender Behandlung zu Gelenk- oder Nervenschäden führen, heißt es in der Mitteilung. FSME könne das zentrale Nervensystem angreifen und schwerwiegende Folgen haben.
Die Stadtverwaltung empfehle, bei Aufenthalten im Freien langärmelige Kleidung zu tragen und Zeckenschutzmittel zu verwenden. Entdeckte Zecken sollten zügig mit einer Zeckenzange oder Pinzette vollständig entfernt werden, um das Übertragungsrisiko zu senken.
Ausdrücklich hingewiesen wird auf die FSME-Schutzimpfung, die in drei Dosen verabreicht werde und langfristigen Schutz biete. Personen, die sich häufig in Risikogebieten aufhielten, sollten eine Impfung in Betracht ziehen. Die Impfstelle des Amtes für Gesundheit und Prävention berate und führe Impfungen durch.