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Was eine Routinekontrolle am Hauptbahnhof Dresden zutage förderte

Nahaufnahme der getönten Seitenscheibe eines silber-blauen Polizeiautos, auf der ein weißes Symbol für ein Mobiltelefon und die Notrufnummer 110 aufgeklebt sind.
Erfolgreicher Schlag gegen Kriminalität: Am Dresdner Hauptbahnhof und in einem internationalen Eurocity hat die Bundespolizei zwei gefährliche Reisende gestoppt und dabei ein ganzes Messer-Arsenal sowie Drogen beschlagnahmt. Symbolbild: pixabay/planet_fox
Von: Dresden News
Filmreife Szenen am späten Donnerstagabend in Dresden: Als ein junger Mann eine Polizeistreife sieht, sprintet er plötzlich los. Die Beamten können ihn überwältigen - und trauen beim Blick in seinen Rucksack ihren Augen kaum.

Dresden. Es war kein guter Donnerstagabend für zwei Reisende am Dresdner Hauptbahnhof. Bei Kontrollen im Bahnhof und in internationalen Zügen zog die Bundespolizei am 4. Juni gleich zwei Männer aus dem Verkehr - jeden auf seine Weise auffällig.

Den Anfang machte gegen 21:17 Uhr ein junger Mann, der die Streife offenbar schon von Weitem erkannte. Kaum hatte er die Beamten erblickt, rannte er los und wehrte sich auch danach gegen den Zugriff. Einen Ausweis trug er nicht bei sich - dafür ein kleines Arsenal: Acht Messer förderten die Polizisten aus seinem Rucksack zutage, darunter vier Wurfmesser. Gegen den 22-jährigen Ungarn ermittelt die Bundespolizei nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Nur drei Minuten später, gegen 21:20 Uhr, verriet im Eurocity von Děčín nach Trier ein deutlicher Cannabisgeruch einen 53-jährigen Tschechen. Drogen? Habe er keine, beteuerte der Mann. In seinem Rucksack fand sich jedoch eine mit Cannabis gefüllte Kräutermühle, griffbereit an der Hose steckte zudem ein Einhandmesser. Die Beamten beschlagnahmten beides. Auf ihn warten nun ein Strafverfahren nach dem Konsumcannabisgesetz und eine Anzeige wegen des Messers.

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